Monday, September 05, 2005

BK 2 (Nichtkalkulierte Verkaufspreise/Preisgestaltung)

Folie 1:
Die nichtkalkulierten Verkaufspreise

Folie 2:
Arten von nichtkalkulierten Verkaufspreisen:
- Marktpreis
- Mischkalkulation
- Kampfpreise
- Lockvogelpreise
- Richtpreise
- Vorgeschriebene Verkaufspreise
- Monopolpreise
- Staatlich beeinflusste Preise

Folie 3:
Marktpreis
- Nachfrage und Angebot bestimmen den Verkaufspreis
- Drei grundsätzliche Regel
1. Kleine Nachfrage + Grosses Angebot = sinkende Preise
2. Grosse Nachfrage + Kleines Angebot = steigende Preise
3. Nachfrage = Angebot = stabile Preise

Folie 4:
Mischkalkulation
- Prinzip: Bruttogewinnzuschläge werden für Artikel unterschiedlich angesetzt:
→ Verkauf z. T. unter Selbstkostenpreis, Ausgleich aber via Artikel mit sehr hohem Bruttogewinnzuschlag.
- Bsp.: Drucker & Druckerpatronen. Drucker wird sehr billig verkauft, Druckerpatronen aber mit sehr hohem Bruttogewinnzuschlag.

Folie 5:
Kampfpreise
- Detaillist orientiert sich beim Preis an der Konkurrenz
- Ziel: Gewinnen von Marktanteilen, Ausschalten der Konkurrenz
- Kampfpreise weit unter branchenüblichen Verkaufspreisen, z. T. sogar unter Selbstkosten
- Bsp.: Discounter, z. B. „Aldi“, „Denner“, „Lidl“ usw.

Folie 6:
Lockvogelpreise
- Prinzip: Leute mit billigen Artikeln ins Geschäft locken und dafür sorgen, dass sie auch noch die höher kalkulierten Artikel kaufen.
- Verbreiten des Eindrucks das Geschäft führe allgemein billiges Sortiment.
- Typisches Beispiel einer sog. Mischkalkulation.

Folie 7:
Richtpreis
- Preisempfehlung des Herstellers
- Für Detaillist unverbindlich
- So angesetzt, dass gut mit Gewinn darunter verkauft werden kann
- Verhinderung von sog. Mondpreisen → Regelung in PbV

Folie 8:
Vorgeschriebener Verkaufspreis
- Preisbindung des Herstellers
- Für Detaillist verbindlich (ansonsten Lieferboykott zulässig)
- Preisbindung in CH z. B. bei: Büchern, Medikamenten usw.
- Bis 1967 z. T. auch bei Lebensmitteln

Folie 9:
Monopolpreise
- Nur ein Anbieter → Kann Preise machen, wie ihm beliebt.
- Bsp.: Monopolpreise bei SBB, z. T. Post

Folie 10:
Staatlich beeinflusste Preise
- Staat greift in Preisbildung ein
- Mindestpreise: Unterschreitung eines gewissen Preises verboten (v.a. bei Landwirtschaftsprodukten)
- Höchstpreise: Schutz des Konsumenten, z. B. Kreditzinsen bei höchstens 15%

Folie 11:
Preisgestaltung

Folie 12:
Wie kann ein Preis gestaltet werden?
Verschiedene Möglichkeiten:
- Gerade Preise
- Ungerade Preise
- Psychologische Preise
- Sonderangebote
WICHTIG: Mit der Gestaltung der Preise geht es auch immer darum, dem Kunden etwas zu signalisieren.

Folie 13:
Preisermässigungen
- Weit verbreitet
- Zur Festlegung der Höhe genaue Kalkulation notwendig
- Beliebte Formen der Preisermässigungen:
- Mengenrabatt
- Naturalrabatt
- Einführungsrabatt
- usw.

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