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Weitere Führungsinstrumente
- Stellenbeschreibung
- Funktionendiagramm
- Führungsstile
- Statistik
- Budget
- Mitarbeitergespräch
- Informationskonzept
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Stellenbeschreibung (allgemein)
- Stellenbeschreibung: Auch Pflichtenheft genannt
- Verbindliche, in einheitlicher Form abgefasste Beschreibung der Arbeitsstelle
- Ziel: Einordnung der Stelle in die Organisation unter Beschreibung der Leistungs- und Führungsanforderungen der entsprechenden Stelle zwecks Verhinderung von Missverständnissen und Kompetenzstreitigkeiten
- Nicht zu verwechseln mit dem eigentlichen Arbeitsvertrag
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Stellenbeschreibung (Inhalt)
In eine Stellenbeschreibung gehören:
- Bezeichnung der Stelle
- Stelleninhaber/in
- Direkte Vorgesetzte und Untergebene
- Stellvertretung
- Stellenziel
- Haupt- und Sonderaufgaben
- Zusammenarbeit mit anderen Stellen
- Richtlinien und Vorschriften
- Verantwortlichkeiten und Kompetenzen
- Leistungsanforderungen
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Funktionendiagramm
- Beinhaltet alle anfallenden Aufgaben innerhalb einer Unternehmung
- Zuordnung der Aufgaben an die Mitarbeiter und gleichzeitige Zuordnung der Führungsaufgabe/n (P = Planen/ E = Entscheiden/ A = Anordnen/ K = Kontrollieren
- Wird in einem Raster, sog. Funktionendiagramm festgehalten
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Führungsstile (allgemein)
- Führungsstil = Art und Weise, in der eine Entscheidungsstelle die Mitarbeiter zu einem zielorientierten Verhalten veranlasst, sprich Weisungen und Anordnungen erteilt
- Drei (klassische) Arten von Führungsstilen:
1. Autoritärer Führungsstil
2. Demokratischer Führungsstil
3. Laisser - faire Führungsstil
- Praxis: Meist Mischform aus allen drei Führungsstilen, sog. situative Führung
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Autoritärer Führungsstil
1. Merkmale:
- Der Chef befiehlt und entscheidet
- Aufgaben werden befohlen
- Strikter Gehorsam wird erwartet
- Genaue Überwachung der Mitarbeiter
2. Auswirkungen:
- Wenig Eigeninitiative bei den Mitarbeitern
- Schlechte Motivation bei den Mitarbeitern
- Mitarbeiterzufriedenheit nimmt ab
- Angst seitens der Mitarbeiter
3. Verbreitung: Höchstens noch in Kleinbetrieben anzutreffen (sog. „Patron“)
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Demokratischer Führungsstil
1. Merkmale:
Ziele werden diskutiert
- Entscheide werden demokratisch gefällt
- Mitarbeiter weitgehend selbstverantwortlich, Chef greift nur im Ausnahmefall ein
- Mitarbeiter werden regelmässig qualifiziert
2. Auswirkungen:
- Förderung der Eigeninitiative der Mitarbeiter
- Arbeitsfreude wird gestärkt
- Bessere Motivation
- Gegenseitiger Respekt Chef zu Mitarbeiter
3. Verbreitung: Heute der am weitesten verbreitete Führungsstil
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Laisser faire - Führungsstil
1. Merkmale
- Keinerlei Ziele
- Mitarbeiter entscheiden wie es ihnen gerade gefällt
- Jeder macht gerade, was ihm gefällt
- Leistungswille je nach Lust und Laune
- Keine Kontrolle und dgl. der Mitarbeiter
2. Auswirkungen:
- Minimalleistungen üblich
- Grosse Verunsicherung
- Voreilige, schlecht durchdachte Entscheide
- Niemand übernimmt die unangenehmen Aufgaben
3. Verbreitung: Kaum verbreiteter Führungsstil
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Andere Führungstechniken
- Management by objectives:
Führung einzig durch Setzen von Ziele.
- Management by delegation:
Die Verantwortungen und Kompetenzen werden so weit wie möglich delegiert.
- Management by exception:
Ziele werden von oben vorgegeben und Kompetenzen delegiert, eingegriffen wird dann, wenn Ist und Soll stark voneinander abweichen
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Statistik (allgemein)
1. Aufgaben der Statistik sind:
- Aufzeichnen aller wichtigen Vorkommnisse im Betrieb
- Übersichtliche Darstellung, v.a. auch zahlenmässig
- Vergleiche mit früheren Jahren und/oder anderen Betrieben
2. Quellen für die Statistik:
- Buchhaltung
- Personalwesen
- Befragungen
- Externe Quellen (z.B. Bundesämter)
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Statistik (Darstellungsarten)
Möglichkeiten der Darstellung sind:
- Tabellen
- Kurvendiagramme
- Balken- oder Stabdiagramme
- Kreisdiagramme
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Budget/ Mitarbeitergespräche
1. Budget:
- Annahmen über künftige Umsätze und Kosten und deren Auswirkungen
- Sehr wichtiges Führungsinstrument, v.a. für verbindliche zahlenmässige Zielvorgaben
2. Mitarbeitergespräche:
- Mitarbeiter müssen regelmässig qualifiziert werden, müssen aber auch Anregungen machen und Kritik anbringen können
- Merke: Je motivierter die Mitarbeiter, desto besser die Leistungen, desto kleiner die Fluktuation und die damit verbundenen Kosten
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Informationskonzept
- Konzept zeigt den Informationsfluss auf bzw. wer wo wie welche Informationen beziehen kann bzw. liefern muss
- Unterscheidung zwischen Musswissen und Kannwissen
- Informationskonzept entweder nach dem Bringprinzip, d.h. sie werden gebracht oder nach dem Holprinzip, d.h. sie müssen selber beschafft werden