Saturday, January 13, 2007

BK30 (Unternehmensleitung/- organisation 3)

Folie 1
Führungsebenen/ Organisation

Folie 2
Aufbau- und Ablauforganisation

- Aufbauorganisation = Aufteilung der Arbeit auf die Mitarbeiter und Führungsebenen: Wer macht was, wie, wann und wo?/
DH: Aufteilung der Mitarbeiter z.B. auf die Teilgebiete Warenbeschaffung/ Warenlagerung/ Warenverkauf/ Verwaltung
- Ablauforganisation = Regelung der Reihenfolge der anfallenden Arbeit: In welcher Reihenfolge wird die anfallende Arbeit wahrgenommen?/ DH: Welchen Ablauf der Arbeitsschritte ist innerhalb der einzelnen Teilgebiete (z.B. Warenbeschaffung) vorgesehen

Folie 3
Führungsebenen

Führungsebenen von oben nach unten:
1. Oberes Kader (Top Management)
2. Mittleres Kader (Middle Management)
3. Unteres Kader (Lower Management)
4. Mitarbeiter/innen

Folie 4
Top Management

1. Leitende Personen:
- Eigentümer
- Direktoren
- Verwaltungsräte
- usw.
2. Führungskompetenzen:
- Setzen von Unternehmenszielen
- Langfristige Gesamtplanung
- Organisation
- Kontrolle
- Repräsentation der Firma
- usw.

Folie 5
Middle Management

1. Leitende Personen:
- Bereichleiter
- Abteilungsleiter
- Prokuristen
- Verkaufschef
- Einkaufschef
- usw.
2. Führungskompetenzen:
- Setzten von Zwischenzielen
- Mittelfristige Planung
- Kontrolle des unteren Kaders
- Rechenschaftsablage gegenüber oberem Kader
- usw.

Folie 6
Lower Management

1. Leitende Personen:
- Lagerleiter
- Gruppenleiter
- Handlungsbevoll-mächtigte
- usw.
2. Führungskompetenzen:
- Setzen von Teilzielen
- Kurzfristige Einsatz- und Ablaufplanung
- Organisation und Kontrolle der Arbeit
- Gewisse Repräsentations-pflichten
- usw.

Folie 7
Organisations- und Führungsinstrumente

- Organisations- und Führungsinstrumente = Hilfsmittel, die bei den Leitungsaufgaben einer Unternehmung zu Rate gezogen werden.
- Im Einzelnen können dies sein:
1. Organigramm
2. Stellenbeschreibung
3. Funktionendiagramm
4. Führungsstil
5. Statistik
6. Budget
7. Informationskonzept
8. Mitarbeiterorganisation

Folie 8
Organisationsstruktur

- Wichtig: Eine klare Organisation und eine klare Hierarchie ist für jede Unternehmung lebensnotwendig.
- Fragestellung: Wer ist wem unterstellt, wie laufen die Befehle (Befehlsweg), die Information (Informationsweg) und dgl.
- Drei Konzepte:
1. Einliniensystem
2. Stabliniensystem
3. Mehrliniensystem (Matrix)

Folie 9
Einliniensystem I (allgemein)

- Einliniensystem = Jede Linienstelle ist nur einem Vorgesetzten gegenüber verantwortlich, d.h. jede untergeordnete Stelle ist nur über eine Linie mit der übergeordneten Stelle verbunden : Klarer Dienst- und Befehlsweg
- Linienstelle = Stelle, die gegen unten Befehlsgewalt hat, gleichzeitig aber auch Befehle von oben auszuführen hat.

Folie 10
Einliniensystem II (Bsp.)

- Graphische Darstellung à la Buch S. 55 oben

Folie 11
Einliniensystem III (Vor- und Nachteile)

1. Vorteile:
- Klarer Dienst- und Befehlsweg
- Gute Überblickbarkeit
- Sehr flexible (Kann gut an wechselnde Verhältnisse angepasst werden)
2. Nachteil:
- Gefahr der Überlastung der einzelnen Linienstellen

Folie 12
Stabliniensystem I (allgemein)

- Stabliniensystem = Einliniensystem, das durch sog. Stabstellen ergänzt wird.
- Stabstelle = Stelle ohne Befehlskompetenzen, die die Linienstellen beraten und unterstützen und Entscheide vorbereiten/ Können an alle Linienstellen herantreten.

Folie 13
Stablinienstelle II (Bsp.)

- Graphische Darstellung à la Buch S. 55 unten

Folie 14
Stabliniensystem III (Vor- und Nachteile

1. Vorteile:
- Eindeutiger Befehlsweg bleibt erhalten
- Entlastung der Linienstellen
2. Nachteile:
- Stabstellen sind mit grossem Fachwissen ausgestattet: Können zwar keine Befehle erteilen, aber Entscheide erheblich beeinflussen (Stabstelle als og. "Graue Eminenzen")
- Höherer Koordinationsaufwand

Folie 15
Mehrliniensystem I (allgemein)

- Mehrliniensystem = Linienstelle bekommt von mehreren vorgesetzten Stellen Weisungen.
- Häufig, wenn sog. Fachstellen geschaffen werden, ohne deren Fachwissen eine andere Linienstelle nicht entscheiden kann.
- Quasi Mix aus Einlinien- und Stabliniensystem

Folie 16
Mehrliniensystem II (Bsp.)

- Graphische Darstellung ä la Buch S. 56 oben

Folie 17
Mehrliniensystem III (Vor- und Nachteile)

1. Vorteile:
- Spezialisierung
- Kürzerer Kommunikations- und Befehlswege
- Flexibel
- Entlastung der Linienstellen
2. Nachteile:
- Konfliktanfällig
- Evtl. Probleme bei der Kompetenzabgrenzung („Wer ist jetzt eigentlich dafür verantwortlich!“)

Folie 19
Organigramm I

- Organigramm = Graphische Darstellung der Hierarchie einer Unternehmung, aus der sich herauslesen lässt, wer für welche Aufgaben zuständig ist, und wer wem unter- und übergeordnet ist.

Folie 20
Organigramm II

- Aus dem Organigramm lässt sich entnehmen:
1. Die Eingliederung einer Stelle in die Unternehmung
2. Die Art der Stelle (Linienstelle/ Stab usw.)
3. Der Dienstweg
4. Die Beziehung zwischen den Stellen
5. Die Zusammensetzung einer Abteilung
6. Die Stellenbezeichnung

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