HR34 (Unternehmen und die Konkurrenz 2)
Folie 1
Das Unternehmen und die Konkurrenz
- Kartell
- Syndikat
- Konzern
- Trust
Folie 2
Formen der Zusammenarbeit
Zusammenarbeit/ -schluss
1. vertraglich:
- Kartell
- Syndikat
2. finanziell:
- Konzern
- Trust
Folie 3
Kartell I
- Kartell = Absprachen von rechtlich selbstständigen Unternehmen der gleichen Branche, um den gegenseitigen Konkurrenzkampf in bestimmten Punkten zu eliminieren (z.B. beim Preis).
- Möglichkeiten der Absprache: Verträge, Richtlinien, Empfehlungen
- Beteiligte Unternehmungen bleiben finanziell und rechtlich unabhängig
- Kartelle heute in den meisten Industriestaaten inkl. Schweiz verboten
Folie 4
Kartelle II
Unterschieden werden:
- Preiskartelle
- Konditionenkartelle
- Gebiets- und Kundenkartelle
- Produktionskartelle
- Kalkulationskartelle
Folie 5
Kartelle III/ Syndikat
1. Beispiele von Kartellen:
- „OPEC“
- In der CH jahrelang sog. Bierkartell
2. Möglichkeiten des Kartells die Mitglieder zu kontrollieren:
- Lieferboykotte
- Konventionalstrafen, usw.
3. Syndikat = Kartell höherer Ordnung/ Unterhält zentrale Geschäftsstelle, die Mitgliedern klare Verkaufsmengen zuteilt Grössere wirtschaftliche Abhängigkeit der Mitglieder als beim Kartell
Folie 6
Konzern I
- Konzern = Gruppe von Unternehmen, die kapitalmässig miteinander verbunden sind und unter einheitlicher Leitung und Geschäftspolitik stehen.
- Unternehmen geben wirtschaftliche und finanzielle Unabhängigkeit auf, bleiben rechtlich aber selbstständig.
- Zusammenschluss durch finanzielle Beteiligung bis hin zur vollständigen Übernahme einer Gesellschaft durch eine andere
Gesellschaft
Folie 7
Konzern II
1. Konzern als Möglichkeit der horizontalen oder vertikalen Kooperation
2. Möglichkeiten der Architektur eines Konzerns:
- Muttergesellschaft/ Tochtergesellschaft
- Holdinggesellschaft
Folie 8
Konzern III
Muttergesellschaft/ Tochtergesellschaft:
- Muttergesellschaft beteiligt sich finanziell an Tochtergesellschaft(en)
- Muttergesellschaft ist für Verwaltung und Führung zuständig, arbeitet aber selber noch im angestammten Gebiet (z.B. Verkauf)
- Stammhaus erfüllt damit Doppelfunktion
- Auch Misch- Holding genannt
- Bsp.: „UBS AG“
Folie 9
Konzern IV
Holding:
- Dachgesellschaft (= Holding) beteiligt sich an anderen Unternehmen, übt selber aber keine eigene Betriebstätigkeit aus
- Einzige Aufgaben der Holding: Führung und Verwaltung der Beteiligungen
- Bsp.: „Valora Holding“
- Vorteile der Holding:
+ Klarer Aufbau (Meist Spartenorganisation mit Profit Centern)
+ Steuerliche Vorteile
Folie 10
Konzern V / Trust
- Ziel von Konzernen: Festigung der Marktstellung
- Ziel kann auch in der eigentlichen Marktbeherrschung bestehen: Trust (in CH weitestgehend unbekannt)
- Möglichkeiten der Konzernbildung:
1. Übernahme der Aktienmehrheit eines anderen Unternehmens
2. Fusion, d.h. zwei oder mehrere Unternehmen verschmelzen zu einer neuen Unternehmung (Bsp. „Novartis“)
Das Unternehmen und die Konkurrenz
- Kartell
- Syndikat
- Konzern
- Trust
Folie 2
Formen der Zusammenarbeit
Zusammenarbeit/ -schluss
1. vertraglich:
- Kartell
- Syndikat
2. finanziell:
- Konzern
- Trust
Folie 3
Kartell I
- Kartell = Absprachen von rechtlich selbstständigen Unternehmen der gleichen Branche, um den gegenseitigen Konkurrenzkampf in bestimmten Punkten zu eliminieren (z.B. beim Preis).
- Möglichkeiten der Absprache: Verträge, Richtlinien, Empfehlungen
- Beteiligte Unternehmungen bleiben finanziell und rechtlich unabhängig
- Kartelle heute in den meisten Industriestaaten inkl. Schweiz verboten
Folie 4
Kartelle II
Unterschieden werden:
- Preiskartelle
- Konditionenkartelle
- Gebiets- und Kundenkartelle
- Produktionskartelle
- Kalkulationskartelle
Folie 5
Kartelle III/ Syndikat
1. Beispiele von Kartellen:
- „OPEC“
- In der CH jahrelang sog. Bierkartell
2. Möglichkeiten des Kartells die Mitglieder zu kontrollieren:
- Lieferboykotte
- Konventionalstrafen, usw.
3. Syndikat = Kartell höherer Ordnung/ Unterhält zentrale Geschäftsstelle, die Mitgliedern klare Verkaufsmengen zuteilt Grössere wirtschaftliche Abhängigkeit der Mitglieder als beim Kartell
Folie 6
Konzern I
- Konzern = Gruppe von Unternehmen, die kapitalmässig miteinander verbunden sind und unter einheitlicher Leitung und Geschäftspolitik stehen.
- Unternehmen geben wirtschaftliche und finanzielle Unabhängigkeit auf, bleiben rechtlich aber selbstständig.
- Zusammenschluss durch finanzielle Beteiligung bis hin zur vollständigen Übernahme einer Gesellschaft durch eine andere
Gesellschaft
Folie 7
Konzern II
1. Konzern als Möglichkeit der horizontalen oder vertikalen Kooperation
2. Möglichkeiten der Architektur eines Konzerns:
- Muttergesellschaft/ Tochtergesellschaft
- Holdinggesellschaft
Folie 8
Konzern III
Muttergesellschaft/ Tochtergesellschaft:
- Muttergesellschaft beteiligt sich finanziell an Tochtergesellschaft(en)
- Muttergesellschaft ist für Verwaltung und Führung zuständig, arbeitet aber selber noch im angestammten Gebiet (z.B. Verkauf)
- Stammhaus erfüllt damit Doppelfunktion
- Auch Misch- Holding genannt
- Bsp.: „UBS AG“
Folie 9
Konzern IV
Holding:
- Dachgesellschaft (= Holding) beteiligt sich an anderen Unternehmen, übt selber aber keine eigene Betriebstätigkeit aus
- Einzige Aufgaben der Holding: Führung und Verwaltung der Beteiligungen
- Bsp.: „Valora Holding“
- Vorteile der Holding:
+ Klarer Aufbau (Meist Spartenorganisation mit Profit Centern)
+ Steuerliche Vorteile
Folie 10
Konzern V / Trust
- Ziel von Konzernen: Festigung der Marktstellung
- Ziel kann auch in der eigentlichen Marktbeherrschung bestehen: Trust (in CH weitestgehend unbekannt)
- Möglichkeiten der Konzernbildung:
1. Übernahme der Aktienmehrheit eines anderen Unternehmens
2. Fusion, d.h. zwei oder mehrere Unternehmen verschmelzen zu einer neuen Unternehmung (Bsp. „Novartis“)

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