Friday, April 14, 2006

Arbeitsblatt: "Ergänzende Aufgaben zum Fahrniskauf - Lösungen"

a.)
Der Gerichtsstand ist jener Ort, an dem eine juristische Streitigkeit zwischen
den Parteien eines Vertrages entschieden wird.
b.)
Als allgemeiner Grundsatz statuiert das Gerichtsstandsgesetz, dass sich der
Gerichtsstand immer an Ort des Beklagten befindet.
Bsp.:
Herr Ganter wohnt in Sarnen und hat mit Herr Platter aus Luzern einen Kaufvertrag
abgeschlossen. Ganter und Platter geraten sich in die Haare; Platter will nun gegen
Ganter Klage erheben. In diesem Fall ist Ganter der Beklagte, d.h. die Klage muss in
Sarnen eingereicht werden. Gerichtsstand ist also Sarnen.
c.)
Immer am Wohnsitz des zu Betreibenden

2.
a.)
Bei den Kleidern, die bestellt werden kann man davon ausgehen, dass es sich um
Gattungswaren handelt. Ausserdem hat man es hier mit einem sog. Distanzkauf zu tun.
In einer solchen Situation gehen Nutzen und Gefahr an der Ware – in diesem Fall den
Kleidern – in jenem Moment an den Käufer über, in dem der Verkäufer die Ware zum
Versand aufgibt. D.h. die Gefahr für die Kleider geht in jenem Moment an Sie über,
in dem ein Mitarbeiter von „Veillon“ die Kleider in Lausanne bei der Post aufgibt.
b.)
Sie als Käufer/in
c.)
Ja, denn Sie tragen während des Transports auch das Risiko für Beschädigungen,
die der Verkäufer nicht verschuldet hat.

2.2.
a.)
Lausanne
b.)
Baden

3.
a.)
Speziesware (Merke: Occasionswaren sind immer Spezieswaren.)
b.)
Sie müssen den „iPod“ bezahlen. Es handelte sich hierbei um eine Speziesware,
d.h. das Risiko daran ging im Moment des Vertragsschlusses auf Sie über. Der
Vertragschluss erfolgte am Telefon (Zwar mündlich, aber merke: Auch formlose
Kaufverträge sind gültig – zumindest bei Fahrnis), und damit trugen Sie bis zur
Übergabe auch das Verlustrisiko, d.h. auch für den Fall, dass der „iPod“ in der Zwischenzeit gestohlen werden könnte.

Tuesday, April 04, 2006

SWK 11 (Grundfragen und Sichtweisen der Wirtschaft 2)

Folie 1
Grundfragen und Sichtweisen der Wirtschaft
- Die Bereiche der Ökonmie
- Das ökonomische Prinzip

Folie 2
Bereiche der Ökonomie I (Begriff)
- Ökonomie = Lehre der Wirtschaft
- Aufgabe: Untersucht Abläufe in der Produktion und in der Verteilung
und Verwendung von Gütern und Dienstleistungen.
- Ziel: Ableiten von Gesetzmässigkeiten, nach denen die Wirtschaft läuft.

Folie 3
Bereiche der Ökonomie II (Einzelne Gebiete)

Unterscheidung in
1. Volkwirtschaftslehre (VWL): Untersucht die gesamtwirtschaftlichen
Vorgäne eines Landes (Bsp. Warum steigt die Arbeitslosigkeit?)

2. Betriebswirtschaftslehre (BWL): Unterscuht die einzelne Betriebe
(Bsp. Wie muss ein Betrieb organisiert sein?)

Folie 4
Bereiche der Ökonomie III (Weitere Unterscheidung)

Mikroökonomie:
Untersucht und bewertet die Aktivitäten der einzelnen Wirtschaftsteilnehmer.

Makroökonomie:
Untersucht die Beziehungen in dedr Wirtschaft unter den einzelnen Teilnehmern.

Globalökonomie:
Untersucht die weltweite Wirtschaft und zeigt deren Entwicklung und Gesetze auf.

Folie 5
Das ökonomische Prinzip I

Ökonomisches Handeln = Mit möglichst wenig Aufwand möglichst viel erreichen.
Möglichkeiten des Handelns:
MAXIMALPRINZIP: Mit gegebenem Aufwand einen maximalen Ertrag erzielen.
MINIMALPRINZIP: Einen gegebenen Ertrag mit möglichst wenig Aufwand erreichen.

Folie 6
Das ökonomische Prinzip II

GRUNDREGEL: Die Bedürfnisse sind unbegrenzt, die Mittel zu deren Befriedigung aber stets knapp.
FOLGE: Entscheid darüber, welche Bedrüfnisse befriedigt werden sollen, unausweichlich.
ENTSCHEID DARÜBER:
1. WAS produziert werden soll?
2. WIE produziert werden soll?
3. FÜR WEN produziert werden soll?

SWK 10 (Grundfragen & Sichtweisen der Wirtschaft 1)

Folie 1
Grundfragen und Sichtweisen der Wirtschaft

Folie 2
Bedürfnisse (Bedeutung/ Arten 1)

Bedürfnisse = Bedürfnisbefriedigung als Grundlage des Wirtschaftens

Bedürfnisarten (Bedürfnispyramide nach Masslow):
Stufe 5: Bedürfnis nach Selbstverwirklichung
Stufe 4: Bedürfnis nach Achtung/ Anerkennung
Stufe 3: Bedürfnis nach Zugehörigkeit
Stufe 2: Bedürnis nach Sicherheit
Stufe 1: Existenzbedürfnisse

Folie 3
Bedürfnisse (Arten 2)

Individualbedürfnisse = Bedürnisse des Einzelnen (z.B. nach Musik)
Kollektivbedürfnisse = Bedürfnisse der Gemeinschaft (z.B. nach Mobilität)
Matrielle Bedürfnisse = Bedürfnisse, die von der Wirtschaft befriedigt werden können (z.B. Auto)
Immatrielle Bedürfnisse = Können nicht von der Wirtschaft befriedigt werden (z.B. Liebe)

Folie 4
Güter (Arten 1)

Wirtschaftliche Güter = Güter mit einem Preis, nur beschränkt vorhanden (z.B. Bücher).
Freie Güter = Güter, die für jeden frei verfügbar sind (z.B. Meerwasser), werden immer knapper

Folie 5
Güter (Arten 2)

Unterteilung der wirtschaftlichen Güter in:
1. Sachgüter
- Investitionsgüter
- Konsumgüter
2. Dienstleistungen

Grundregel der Wirtschaft:
Wirtschaftliche Güter sind immer knapp.

Folie 6
Wohlstand und Wohlfahrt
Wohlstand = Wirtschaftliches Wohlergehen der Bevölkerung eines Landes.
- Regel: Je stärker die Wirtschaft eines Landes, umso grösser der Wohlstand.

Wohlfahrt = Lebensqualität der Bevölkerung eines Landes in seiner Gesamtheit.
- Regel: Je grösser der Wohlstand eines Landes umso grösser die Wohlfahrt.

Folie 7
Wohlfahrt (Bestandteile & Zielkonflikte)
Bestandteile der Wohlfahrt:
- Intakte Umwelt
- Gerechtigkeit
- Sicherheit
- Freiheit
- Gesundheit

Zielkonflikte „Wohlstand/ Wohlfahrt“ üblich:
- Bsp.: Mehr Wohlstand erzeugt mehr Mobilität gefährdet aber die Umwelt und damit die Wohlfahrt.