BK33 (Finanzierung 1)
Folie 1
Finanzierung
- Allgemein
- Bilanz
- Kennzahlen
Folie 2
Finanzierung (allgemein)
- Fragestellung bei der Finanzierung: Wie und woher beschafft man das Kapital, das zur Führung des Betriebes notwendig ist?
- Finanzierung = Geldbeschaffung
- Finanzielle Mittel = Bar- /Buchgeld
- Ziele der Finanzierung:
1. Gewinnerzielung mit dem beschafften Kapital
2. Erhaltung des finanziellen Gleichgewichts einer Unternehmung = Eine Unternehmung soll jederzeit liquid sein/Verluste sollen mit Eigenkapital aufgefangen werden können
Merke: Insbesondere die Erhaltung der Liquidität ist von einer enormen Bedeutung. Ein Unternehmen untersteht fast immer der Betreibung auf Konkurs, d.h. fehlende Liquidität und daraus resultierende Betreibungen seitens der Gläubiger führen zum wirtschaftlichen Untergang......
Folie 3
Bilanz (allgemein)
- Verwendung des beschafften Kapitals = Investierung
- Investierung aus der Bilanz zu entnehmen
- Gliederung einer Bilanz:
1. Wohin floss das (Linke Bilsanzseite = Investierung = Aktiven)?
- Anlagevermögen
- Umlaufvermögen
2. Woher kam das Kapital (Rechte Bilanzseite = Finanzierung = Passiven)
- Fremdkapital
- Umlaufkapital
Folie 4
Aktivseite der Bilanz I
- Aktiven = Vermögen des Unternehmens, welches mit Gütern und Dienstleistungen erwirtschaftet wird und in einer Unternehmung steckt
- Aufgegliedert in:
1. Umlaufvermögen
2. Anlagevermögen
Folie 5
Aktivseite der Bilanz II
- Umlaufvermögen = Vermögensteile, die während eines Geschäftsjahres zum grössten Teil verbraucht werden bzw. zu Geld gemacht werden können
- Zum Umlaufvermögen gehören:
1. Bargeldguthaben
2. Buchgeld auf Bank- und Postkonten
3. Debitoren
4. Warenlager
Folie 6
Aktivseite der Bilanz III
- Wie hoch ist der Bedarf an Umlaufkapital in einem Betrieb?
- Abhängig von Faktoren wie Betriebsgrösse/ Branche/ Kapitalbindungsdauer (Dauer zwischen Ankauf und Verkauf eines Produktes)
- Umlaufvermögen sollte mit kurzfristigen Fremdkapital finanziert werden.
- Formel: Kosten je Betriebstag mal durchschnittliche Kapitalbindungsdauer = Umlaufkapitalbedarf
Folie 7
Aktivseite der Bilanz IV
- Anlagevermögen = Vermögensteile, die während einer langen Dauer unverändert gebraucht werden
- Zum Anlagevermögen zählen:
1. Liegenschaften
2. Maschinen
3. Einrichtungen
4. Fahrzeuge
5. Rechte/ Patente/ Lizenzen
- Sollte durch langfristiges Kapital finanziert werden
- Bedarf richtet sich nach Anschaffungs- und Betriebskosten
Folie 8
Aktiven und Detailhandel
- Tendenz: Im Detailhandel nimmt der Kapitalbedarf zu.
- Gründe:
1. Konkurrenzdruck zwingt z.B. zu Ladenumgestaltungen (Bsp. „New Denner“/ Neues Layout bei „Coop“)
2. Zunahme der Ladenfläche führt zu höheren Raumkosten (z.B. für Miete)
3. Sortimentserweiterungen = Höherer Kapitalbedarf beim Wareneinkauf
Folie 9
Passivseite der Bilanz I
- Passiven = Ansprüche der Gläubiger (Geldgeber) eines Unternehmens gegen ebendieses
- Gegliedert in:
1. Fremdkapital
2. Eigenkapital
Folie 10
Passivseite der Bilanz II
- Fremdkapital = Ansprüche der Gläubiger, die ausserhalb des Unternehmens stehen.
- Fremdkapital muss nach einer bestimmten Nutzungsdauer zurückbezahlt werden
- Unter Fremdkapital fallen
1. Darlehensschulden
2. Bankschulden
3. Kreditoren
4. Hypotheken
Folie 11
Passivseite der Bilanz III
- Eigenkapital = Restanspruch der Eigentümers an die Unternehmung
- Berechnung: Aktiven - Fremdkapital
- Steht zeitlich unbegrenzt zur Verfügung
- Abgeltung der Nutzung erfolgt via Gewinnbeteiligung
Folie 12
Kennzahlen I
- Kennzahlen dienen der Kontrolle der Finanzen eines Unternehmens.
- Anhand von Kennzahlen lässt sich insbesondere eine allfällige finanzielle Schieflage erkennen und bekämpfen.
- Kennzahlen liefern Aussagen über:
1. Rendite
2. Liquidität
3. Kapitalstruktur
4. Deckung der Anlagen
Folien 13 - 16
- Die Formeln der einzelnen Kennzahlen und die jeweils optimalen Werte entnehmen Sie bitte den S. 72 und 73 oben. Deren eingehende Darstellung würde den Rahmen der hier zur Verfügung stehenden graphischen Darstellungsmöglichkeiten sprengen :)
Finanzierung
- Allgemein
- Bilanz
- Kennzahlen
Folie 2
Finanzierung (allgemein)
- Fragestellung bei der Finanzierung: Wie und woher beschafft man das Kapital, das zur Führung des Betriebes notwendig ist?
- Finanzierung = Geldbeschaffung
- Finanzielle Mittel = Bar- /Buchgeld
- Ziele der Finanzierung:
1. Gewinnerzielung mit dem beschafften Kapital
2. Erhaltung des finanziellen Gleichgewichts einer Unternehmung = Eine Unternehmung soll jederzeit liquid sein/Verluste sollen mit Eigenkapital aufgefangen werden können
Merke: Insbesondere die Erhaltung der Liquidität ist von einer enormen Bedeutung. Ein Unternehmen untersteht fast immer der Betreibung auf Konkurs, d.h. fehlende Liquidität und daraus resultierende Betreibungen seitens der Gläubiger führen zum wirtschaftlichen Untergang......
Folie 3
Bilanz (allgemein)
- Verwendung des beschafften Kapitals = Investierung
- Investierung aus der Bilanz zu entnehmen
- Gliederung einer Bilanz:
1. Wohin floss das (Linke Bilsanzseite = Investierung = Aktiven)?
- Anlagevermögen
- Umlaufvermögen
2. Woher kam das Kapital (Rechte Bilanzseite = Finanzierung = Passiven)
- Fremdkapital
- Umlaufkapital
Folie 4
Aktivseite der Bilanz I
- Aktiven = Vermögen des Unternehmens, welches mit Gütern und Dienstleistungen erwirtschaftet wird und in einer Unternehmung steckt
- Aufgegliedert in:
1. Umlaufvermögen
2. Anlagevermögen
Folie 5
Aktivseite der Bilanz II
- Umlaufvermögen = Vermögensteile, die während eines Geschäftsjahres zum grössten Teil verbraucht werden bzw. zu Geld gemacht werden können
- Zum Umlaufvermögen gehören:
1. Bargeldguthaben
2. Buchgeld auf Bank- und Postkonten
3. Debitoren
4. Warenlager
Folie 6
Aktivseite der Bilanz III
- Wie hoch ist der Bedarf an Umlaufkapital in einem Betrieb?
- Abhängig von Faktoren wie Betriebsgrösse/ Branche/ Kapitalbindungsdauer (Dauer zwischen Ankauf und Verkauf eines Produktes)
- Umlaufvermögen sollte mit kurzfristigen Fremdkapital finanziert werden.
- Formel: Kosten je Betriebstag mal durchschnittliche Kapitalbindungsdauer = Umlaufkapitalbedarf
Folie 7
Aktivseite der Bilanz IV
- Anlagevermögen = Vermögensteile, die während einer langen Dauer unverändert gebraucht werden
- Zum Anlagevermögen zählen:
1. Liegenschaften
2. Maschinen
3. Einrichtungen
4. Fahrzeuge
5. Rechte/ Patente/ Lizenzen
- Sollte durch langfristiges Kapital finanziert werden
- Bedarf richtet sich nach Anschaffungs- und Betriebskosten
Folie 8
Aktiven und Detailhandel
- Tendenz: Im Detailhandel nimmt der Kapitalbedarf zu.
- Gründe:
1. Konkurrenzdruck zwingt z.B. zu Ladenumgestaltungen (Bsp. „New Denner“/ Neues Layout bei „Coop“)
2. Zunahme der Ladenfläche führt zu höheren Raumkosten (z.B. für Miete)
3. Sortimentserweiterungen = Höherer Kapitalbedarf beim Wareneinkauf
Folie 9
Passivseite der Bilanz I
- Passiven = Ansprüche der Gläubiger (Geldgeber) eines Unternehmens gegen ebendieses
- Gegliedert in:
1. Fremdkapital
2. Eigenkapital
Folie 10
Passivseite der Bilanz II
- Fremdkapital = Ansprüche der Gläubiger, die ausserhalb des Unternehmens stehen.
- Fremdkapital muss nach einer bestimmten Nutzungsdauer zurückbezahlt werden
- Unter Fremdkapital fallen
1. Darlehensschulden
2. Bankschulden
3. Kreditoren
4. Hypotheken
Folie 11
Passivseite der Bilanz III
- Eigenkapital = Restanspruch der Eigentümers an die Unternehmung
- Berechnung: Aktiven - Fremdkapital
- Steht zeitlich unbegrenzt zur Verfügung
- Abgeltung der Nutzung erfolgt via Gewinnbeteiligung
Folie 12
Kennzahlen I
- Kennzahlen dienen der Kontrolle der Finanzen eines Unternehmens.
- Anhand von Kennzahlen lässt sich insbesondere eine allfällige finanzielle Schieflage erkennen und bekämpfen.
- Kennzahlen liefern Aussagen über:
1. Rendite
2. Liquidität
3. Kapitalstruktur
4. Deckung der Anlagen
Folien 13 - 16
- Die Formeln der einzelnen Kennzahlen und die jeweils optimalen Werte entnehmen Sie bitte den S. 72 und 73 oben. Deren eingehende Darstellung würde den Rahmen der hier zur Verfügung stehenden graphischen Darstellungsmöglichkeiten sprengen :)

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