Saturday, December 03, 2005

BK 9 (Arbeitsblatt Kreditkarten & Co. vom 25. 11.2005/ Lösungen)

Lösungen BK- Arbeitsblatt vom 25/11/2005

1.
Die fehlenden Begriffe des Lückentextes der Reihe nach:
Zugehörigkeit/ Kredit/ Kreditlimite/Vertrag/ Kommission/ umsatzabhängig

2.
Vorteile:
- Mehr Kunden
- Mehrumsatz
- Kunden kaufen auch, wenn sie kein Bargeld dabei haben
Nachteile:
- Kommissionen
- Papierkrieg
- Zinsverluste

3.
Zinsverluste bedeutet:
Der Detaillist, der Kreditkarten akzeptiert, bekommt das Geld von der Kreditkartenorganisation erst Ende Monat. Zwischen der Bezahlung mit der Kreditkarten und dem eigentlichen Eintreffen des Geldes, kann es demnach z.T. sehr lange gehen, und in dieser Zeit, kann das Geld nicht „arbeiten“, d.h. kann z.B. nicht auf einem Bankkonto angelegt werden und damit Zinsen abwerfen.

4.
1. Karte entgegennehmen, Online- Prüfung ob alles i. O (z.B. Kreditlimite nicht überschritten)
2. Aushändigen der Quittung an den Kunden gegen Unterschrift
3. Beleg an die Kreditkartenorganisation schicken
4. Kreditkartenorganisation überweist dem Detaillisten am Abrechnungstermin den geschuldenten Betrag
5. Kreditkartenorganisation schickt dem Kunden die Rechnung über die bezogenen Dienstleistungen und Waren.
6. Kunde zahlt der Kreditkartenorganisation den geschuldeten Betrag ein.

5.
Die Gefahr besteht darin, dass Geld ausgegeben wird, weil man eigentlich nur die Karte vorweisen muss. Die Rechnungsstellung erfolgt erst bei der Abrechnung durch die Kreditkartenorganisation, d.h. erst dann merkt man, dass man Geld ausgegeben hat, über das man eigentlich gar nicht verfügt.
Die Kreditkartenorganisationen sind gemäss Konsumkreditgesetz dazu verpflichtet, die finanziellen Verhältnisse des Kreditkarteninhabers zu prüfen und eine maximale Kreditlimite festzusetzen. In der Theorie tönt das zwar gut, in der Praxis werden diese Limiten meist aber zu hoch angesetzt, d.h. sich mit einer Kreditkarte zu verschulden ist immer noch ziemlich einfach.

6.
Sie können nur bei jenen Detaillisten mit einer Kundenkarte bezahlen, auf die die Kundenkarte lautet. Bsp.: „Jelmoli“, „Manor“, „Mediamarkt“.

7.
EC- Karte / Postcard

8.
PIN = Persönliche Identifikationsnummer
EFT – POS = Electric fund transfer at the point of sale

9.
Bei den Debitkarten wird der bezahlte Betrag direkt und gleichzeitig mit der Bezahlung vom Konto des Karteninhabers abgebucht, er bezahlt also direkt und auch der Detaillist bekommt das Geld direkt überwiesen. Bei der Kreditkarte erfolgt die Bezahlung erst mit der Abrechnung (meist Ende Monat), der Detaillist bekommt auch erst dann das Geld.

10.
1. Karte einschieben
2. PIN eintippen
3. Online – Abfrage, ob genügend Saldo vorhanden
4. Falls i. O.: Eingeben des Betrages durch den Detaillisten
5. Bestätigen des Betrages durch den Kunden
6. Aushändigen der Quittung

11.
Kunde:
- Weniger Bargeld dabei
- Geringeres Diebstahlrisiko
Detaillist:
- Schnellerer Zahlungsvorgang
- Kleinere Gefahr von Kassamankos

12.
Debitkarten: Sofort
Kundekarten: Bei Bezahlung der Monatsrechnung durch den Kunden
Kreditkarten: Beim Abrechnungstermin der Kreditkartenorganisation (meist Ende Monat)

13.
Falsch sind die Aussagen Nr. 1, 3, 6

0 Comments:

Post a Comment

<< Home