BK26 (Vertikale/ Horizontale Kooperation)
Folie 1
Kooperation im Detailhandel
Folie 2
Kooperation (allgemein)
- Ziel: Gewinnmaximierung
- Möglichkeit: Zusammenarbeit mit anderen Betrieben, d.h. Kooperation
- Von sehr lose bis zur vollständigen Fusion
- Kooperation zum Zweck der Verbesserung der/ des:
>Beschaffung
>Produktion
>Absatzes
>Finanzierung
>Administration
>Images durch PR
Folie 3
Kooperation (Arten)
- Kooperation = Zusammenarbeit
- Zusammenarbeit von unabhängigen Unternehmungen
- Formen:
>Lose: Erfahrungsgruppen/ Arbeitsgemeinschaft
>Verbandsmässig: Verein/Verband
>Vertragsmässig: Kartell
- Horizontale oder vertikale Zusammenarbeit möglich
Folie 4
Horizontale Kooperation I
- Horizontale Kooperation = Zusammenarbeit von Unternehmen der GLEICHEN HANDELSSTUFE
- Möglichkeiten:
>Gemeinschaftswerbung
>Gemeinsam angebotene Kundendienste (z.B. Reparaturservice)
>Gemeinsamer Einkauf (z.B. „Intersport“)
>Gemeinsame Lagerhaltung
>Parkplatzgemeinschaften
>Gegenseitiges Empfehlen
>Betriebsferienregelungen
>Bilden von „Erfa“(hrungs)- Gruppen
Folie 5
Horizontale Kooperation II
Verbandsmässige horizontale Kooperation
- Im Rahmen des SGV ca. 35 Berufsverbände (z.B. VSTD) der einzelnen Branchen zur Wahrung der Mitgliederinteressen
- Zusammenarbeit auf den Gebieten:
>Management: z.B. Vermitteln von Krediten
>Marketing: z.B. Marktforschung
>Personal: z.B. Rechtsberatung
>Beschaffen/Lagern/Verkaufen: z.B. Zusammenstellen von Bezugsquellendateien
Folie 6
Horizontale Kooperation III
Einkaufsgesellschaften selbständiger Detaillisten:
- Ziel: Zentralisierung der Bestellungen und des Einkaufs > Bessere Konditionen (z.B. Mengenrabatte)
- Mitglieder sind nicht verpflichtet NUR dort zu beziehen
- Ansatzweise auch ausserhalb des Einkaufes Kooperation (z.B. Ratschläge zur Betriebsführung)
Folie 7
Vertikale Kooperation I
- Vertikale Kooperation = Zusammenarbeit von Unternehmen VERSCHIEDENER HANDELSSTUFEN
- Ziel: Gegenseitige Sicherung von Absatz oder Beschaffung
- Arten der vertikalen Kooperation:
>Freiwillige Ketten
>Konsumgenossenschaften
>Vertragshändlersystem
>Franchising
Folie 8
Vertikale Kooperation II
Merkmale von freiwilligen Ketten:
- Zusammenarbeit Grossisten & Detaillisten
- Ähnlich den Einkaufsgesellschaften
- Zusammenfassung von gewissen Aufgaben der Grossisten und Detaillisten zwecks gegenseitiger Unterstützung
- Bsp.: „Usego“
Folie 9
Vertikale Kooperation III
Aufgaben der freiwilligen Ketten:
- Zusammengefasster Einkauf
- Standardisierung des Sortiments
- Gemeinsame Werbung
- Rationalisierung bei Verwaltung/ Lagerung/ Absatz
- Unterstützung der Mitglieder im Verkauf und der Geschäftsführung
- Finanzielle Hilfe
Folie 10
Vertikale Kooperation IV
- Kosumgenossenschaften: „Migros“/ „Coop“/ „Volg“
- Ursprünglich Zusammenschluss von Konsumenten zwecks besseren Einkaufskonditionen
- Vertikale Kooperation, da auf allen Handelsstufen tätig, bis hin zur Produktion von Gütern (Bsp.: „Migros“- Brotproduktion „Jowa“)
Folie 11
Vertikale Kooperation V
Vertragshändlersystem:
- Detaillist verpflichtet sich gegenüber einem Produzenten zur exklusiven Führung seiner Produkte
- Detaillist muss Preis, Lieferkonditionen, und dgl. einhalten
- Gegenleistungen des Produzenten: Werbung, Schulung des Personals, Beratung bei der Betriebsführung usw.
- V.a. im Autohandel sehr verbreitet
Folie 12
Vertikale Kooperation VI
Franchising:
- Zusammenarbeit Grossist/Detaillist, häufiger Produzent/Detaillist
- Ähnlich dem Vertragshändlersystem, Zusammenarbeit aber intensiver
- Produzent/ Grossist stellt dem Detaillist gegen Umsatzbeteiligung u.ä. sein Know How zur Verfügung
- Produzent/ Grossist gibt klare Vorgaben z.B. bezüglich Ladeneinrichtung/ Warenpräsentation usw.
- Schulbuchbeispiele: „Mc Donalds“, „Starbucks“
Folie 13
Vertikale Kooperation VII
- Vorteile auf beiden Seiten: Franchisingnehmer kann fertiges Know how einkaufen, Franchisingnehmer kann Idee zu Geld machen, ohne dabei eine eigene Infrastruktur aufbauen zu müssen.
- Dienstleistungen des Franchisinggebers
>Alleinvertriebsrecht/ Lizenz
>Werbeunterlagen
>Marktforschung
>Beratung bei der Unternehmungsführung
Kooperation im Detailhandel
Folie 2
Kooperation (allgemein)
- Ziel: Gewinnmaximierung
- Möglichkeit: Zusammenarbeit mit anderen Betrieben, d.h. Kooperation
- Von sehr lose bis zur vollständigen Fusion
- Kooperation zum Zweck der Verbesserung der/ des:
>Beschaffung
>Produktion
>Absatzes
>Finanzierung
>Administration
>Images durch PR
Folie 3
Kooperation (Arten)
- Kooperation = Zusammenarbeit
- Zusammenarbeit von unabhängigen Unternehmungen
- Formen:
>Lose: Erfahrungsgruppen/ Arbeitsgemeinschaft
>Verbandsmässig: Verein/Verband
>Vertragsmässig: Kartell
- Horizontale oder vertikale Zusammenarbeit möglich
Folie 4
Horizontale Kooperation I
- Horizontale Kooperation = Zusammenarbeit von Unternehmen der GLEICHEN HANDELSSTUFE
- Möglichkeiten:
>Gemeinschaftswerbung
>Gemeinsam angebotene Kundendienste (z.B. Reparaturservice)
>Gemeinsamer Einkauf (z.B. „Intersport“)
>Gemeinsame Lagerhaltung
>Parkplatzgemeinschaften
>Gegenseitiges Empfehlen
>Betriebsferienregelungen
>Bilden von „Erfa“(hrungs)- Gruppen
Folie 5
Horizontale Kooperation II
Verbandsmässige horizontale Kooperation
- Im Rahmen des SGV ca. 35 Berufsverbände (z.B. VSTD) der einzelnen Branchen zur Wahrung der Mitgliederinteressen
- Zusammenarbeit auf den Gebieten:
>Management: z.B. Vermitteln von Krediten
>Marketing: z.B. Marktforschung
>Personal: z.B. Rechtsberatung
>Beschaffen/Lagern/Verkaufen: z.B. Zusammenstellen von Bezugsquellendateien
Folie 6
Horizontale Kooperation III
Einkaufsgesellschaften selbständiger Detaillisten:
- Ziel: Zentralisierung der Bestellungen und des Einkaufs > Bessere Konditionen (z.B. Mengenrabatte)
- Mitglieder sind nicht verpflichtet NUR dort zu beziehen
- Ansatzweise auch ausserhalb des Einkaufes Kooperation (z.B. Ratschläge zur Betriebsführung)
Folie 7
Vertikale Kooperation I
- Vertikale Kooperation = Zusammenarbeit von Unternehmen VERSCHIEDENER HANDELSSTUFEN
- Ziel: Gegenseitige Sicherung von Absatz oder Beschaffung
- Arten der vertikalen Kooperation:
>Freiwillige Ketten
>Konsumgenossenschaften
>Vertragshändlersystem
>Franchising
Folie 8
Vertikale Kooperation II
Merkmale von freiwilligen Ketten:
- Zusammenarbeit Grossisten & Detaillisten
- Ähnlich den Einkaufsgesellschaften
- Zusammenfassung von gewissen Aufgaben der Grossisten und Detaillisten zwecks gegenseitiger Unterstützung
- Bsp.: „Usego“
Folie 9
Vertikale Kooperation III
Aufgaben der freiwilligen Ketten:
- Zusammengefasster Einkauf
- Standardisierung des Sortiments
- Gemeinsame Werbung
- Rationalisierung bei Verwaltung/ Lagerung/ Absatz
- Unterstützung der Mitglieder im Verkauf und der Geschäftsführung
- Finanzielle Hilfe
Folie 10
Vertikale Kooperation IV
- Kosumgenossenschaften: „Migros“/ „Coop“/ „Volg“
- Ursprünglich Zusammenschluss von Konsumenten zwecks besseren Einkaufskonditionen
- Vertikale Kooperation, da auf allen Handelsstufen tätig, bis hin zur Produktion von Gütern (Bsp.: „Migros“- Brotproduktion „Jowa“)
Folie 11
Vertikale Kooperation V
Vertragshändlersystem:
- Detaillist verpflichtet sich gegenüber einem Produzenten zur exklusiven Führung seiner Produkte
- Detaillist muss Preis, Lieferkonditionen, und dgl. einhalten
- Gegenleistungen des Produzenten: Werbung, Schulung des Personals, Beratung bei der Betriebsführung usw.
- V.a. im Autohandel sehr verbreitet
Folie 12
Vertikale Kooperation VI
Franchising:
- Zusammenarbeit Grossist/Detaillist, häufiger Produzent/Detaillist
- Ähnlich dem Vertragshändlersystem, Zusammenarbeit aber intensiver
- Produzent/ Grossist stellt dem Detaillist gegen Umsatzbeteiligung u.ä. sein Know How zur Verfügung
- Produzent/ Grossist gibt klare Vorgaben z.B. bezüglich Ladeneinrichtung/ Warenpräsentation usw.
- Schulbuchbeispiele: „Mc Donalds“, „Starbucks“
Folie 13
Vertikale Kooperation VII
- Vorteile auf beiden Seiten: Franchisingnehmer kann fertiges Know how einkaufen, Franchisingnehmer kann Idee zu Geld machen, ohne dabei eine eigene Infrastruktur aufbauen zu müssen.
- Dienstleistungen des Franchisinggebers
>Alleinvertriebsrecht/ Lizenz
>Werbeunterlagen
>Marktforschung
>Beratung bei der Unternehmungsführung
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