BK27 (Strukturwandel im DH der Schweiz)
Folie 1
Die Strukturen des schweizerischen DHs
Folie 2
Detailhandelsstrukturen in der Schweiz 2001 I
Einige Fakten:
- 51‘000 Arbeitsstätten/ 324‘000 Beschäftigte (8,8% aller Arbeitnehmer)
- Hoher Frauenanteil (65%), hoher Anteil an Teilzeitlern (39%)
- Grosser Teil der Verkaufsfläche in den Händen der Ladenketten
- Relativ hohe Dynamik des DHs bei relativ geringen Schwankungen bei der Mitarbeiterzahl
Folie 3
Detailhandelsstrukturen in der Schweiz 2001 II
Trends im Schweizer DH:
- Läden mit grosser Verkaufsfläche und wenig Beschäftigten gewinnen an Bedeutung (siehe „Aldi“)
- Trend hin zu Kosteneinsparung und grösserer Effizienz, v.a. Zunahme der Bedeutung der Discounter („Aldi“, „Denner“)
- Verlagerung des DH immer mehr in die Agglomeration (Sightseeing in Dietlikon zu empfehlen)
Folie 4
Die Veränderung des Detailhandels seit 1960
Gründe für den Strukturwandel im DH:
- Massenmotorisierung ab ca. 1960
- Aufkommen der Selbstbedienung
- Erwerbstätigkeit der Frau
- Bevölkerungszunahmen
- Gestiegener Wohlstand
- Verändertes Freizeitverhalten
Folie 5
Motorisierung
- Zunehmende Motorisierung ab Ende der 50er
- DH verbreitete sich auch in den Agglomerationen > Entstehung von Einkaufszentren (Bsp. „Glatt“)
- Folge: Enorme Vergrösserung der Verkaufsfläche
- Einkaufszentren als „Kinder des Autobahnbaus“ in den 60er/ 70er Jahren
Folie 6
Selbstbedienung / Aufhebung der Preisbindung
Selbstbedienung:
- Erstmals übernommen 1948 von der „Migros“
- Heute dominierende Verkaufsform, v.a. bei den Lebensmitteln
- Folgen: Zeitersparnis beim Einkauf/ Erhöhtes Preisbewusstsein bei den Konsumenten
Aufhebung der Preisbindung:
- Aufhebung der staatlichen Preisbindung für Markenartikel 1964
- Aufkommen der Discounter („Denner“ 1968)
Folie 7
Erwerbstätigkeit der Frau
- Zunehmende Verwässerung der traditionellen Rollenverteilung in der Familie in den 60er
- Frauen begannen ebenfalls zu arbeiten
- Folge: Zwei Einkommen > Mehr Geld zur Verfügung bzw. zum ausgeben
- Trivia: Frauenstimmrecht in der Schweiz erst 1971 (!)
Folie 8
Gestiegener Wohlstand/ Bevölkerungszunahme usw.
Bevölkerungszunahme:
- Starke Zunahme ab ca. 1950 (sog. „Baby Boomer“- Generation bis ca. 1965)
Gestiegener Wohlstand:
- Durch Erwerbstätigkeit der Frau und Hochkonjunktur von 1950 - 1973
Verändertes Konsum/Freizeitverhalten:
- Mehr Freizeit, technische Veränderung (z.B. Kühlschrank) >Neue Betriebsformen
Folie 9
Tendenzen/ Zukunftsaussichten im DH I
Citylagen sind weiterhin attraktiv:
- Schwächung der Citylagen durch Aufkommen des DHs in den Agglos und Bevölkerungsabwanderung machte Anpassung nötig
- Heute: Citylagen v.a. interessant für Anbieter von Non Food- Konsumgüter (Kleider/ Schmuck usw.), weniger für Lebensmittel
- Bsp. für diese Entwicklung: Winterthurer Altstadt
Folie 10
Tendenzen/ Zukunftsaussichten im DH II
Selbstständige Lebensmitteldetaillisten wie weiter?
- Konkurrenzdruck macht fürs Überleben Zusammenschlüsse notwendig, z.B. in Einkaufsgesellschaften
- Vorteil gegenüber Grossverteilern: Bessere Kundenbetreuung/dienste
- Ausnützen dieses Vorteils macht Überleben auch in Zukunft möglich
Die Strukturen des schweizerischen DHs
Folie 2
Detailhandelsstrukturen in der Schweiz 2001 I
Einige Fakten:
- 51‘000 Arbeitsstätten/ 324‘000 Beschäftigte (8,8% aller Arbeitnehmer)
- Hoher Frauenanteil (65%), hoher Anteil an Teilzeitlern (39%)
- Grosser Teil der Verkaufsfläche in den Händen der Ladenketten
- Relativ hohe Dynamik des DHs bei relativ geringen Schwankungen bei der Mitarbeiterzahl
Folie 3
Detailhandelsstrukturen in der Schweiz 2001 II
Trends im Schweizer DH:
- Läden mit grosser Verkaufsfläche und wenig Beschäftigten gewinnen an Bedeutung (siehe „Aldi“)
- Trend hin zu Kosteneinsparung und grösserer Effizienz, v.a. Zunahme der Bedeutung der Discounter („Aldi“, „Denner“)
- Verlagerung des DH immer mehr in die Agglomeration (Sightseeing in Dietlikon zu empfehlen)
Folie 4
Die Veränderung des Detailhandels seit 1960
Gründe für den Strukturwandel im DH:
- Massenmotorisierung ab ca. 1960
- Aufkommen der Selbstbedienung
- Erwerbstätigkeit der Frau
- Bevölkerungszunahmen
- Gestiegener Wohlstand
- Verändertes Freizeitverhalten
Folie 5
Motorisierung
- Zunehmende Motorisierung ab Ende der 50er
- DH verbreitete sich auch in den Agglomerationen > Entstehung von Einkaufszentren (Bsp. „Glatt“)
- Folge: Enorme Vergrösserung der Verkaufsfläche
- Einkaufszentren als „Kinder des Autobahnbaus“ in den 60er/ 70er Jahren
Folie 6
Selbstbedienung / Aufhebung der Preisbindung
Selbstbedienung:
- Erstmals übernommen 1948 von der „Migros“
- Heute dominierende Verkaufsform, v.a. bei den Lebensmitteln
- Folgen: Zeitersparnis beim Einkauf/ Erhöhtes Preisbewusstsein bei den Konsumenten
Aufhebung der Preisbindung:
- Aufhebung der staatlichen Preisbindung für Markenartikel 1964
- Aufkommen der Discounter („Denner“ 1968)
Folie 7
Erwerbstätigkeit der Frau
- Zunehmende Verwässerung der traditionellen Rollenverteilung in der Familie in den 60er
- Frauen begannen ebenfalls zu arbeiten
- Folge: Zwei Einkommen > Mehr Geld zur Verfügung bzw. zum ausgeben
- Trivia: Frauenstimmrecht in der Schweiz erst 1971 (!)
Folie 8
Gestiegener Wohlstand/ Bevölkerungszunahme usw.
Bevölkerungszunahme:
- Starke Zunahme ab ca. 1950 (sog. „Baby Boomer“- Generation bis ca. 1965)
Gestiegener Wohlstand:
- Durch Erwerbstätigkeit der Frau und Hochkonjunktur von 1950 - 1973
Verändertes Konsum/Freizeitverhalten:
- Mehr Freizeit, technische Veränderung (z.B. Kühlschrank) >Neue Betriebsformen
Folie 9
Tendenzen/ Zukunftsaussichten im DH I
Citylagen sind weiterhin attraktiv:
- Schwächung der Citylagen durch Aufkommen des DHs in den Agglos und Bevölkerungsabwanderung machte Anpassung nötig
- Heute: Citylagen v.a. interessant für Anbieter von Non Food- Konsumgüter (Kleider/ Schmuck usw.), weniger für Lebensmittel
- Bsp. für diese Entwicklung: Winterthurer Altstadt
Folie 10
Tendenzen/ Zukunftsaussichten im DH II
Selbstständige Lebensmitteldetaillisten wie weiter?
- Konkurrenzdruck macht fürs Überleben Zusammenschlüsse notwendig, z.B. in Einkaufsgesellschaften
- Vorteil gegenüber Grossverteilern: Bessere Kundenbetreuung/dienste
- Ausnützen dieses Vorteils macht Überleben auch in Zukunft möglich
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